LTE Tarife

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Alles Wissenswerte über LTE

Hast Du Dich auch schon gefragt, was genau es mit dem ganzen Gerede um „LTE“, „4G“ und Co. auf sich hat? Jahrelang wurde über den schleppenden Ausbau der LTE-Netze geklagt; inzwischen ist allein das Wort „LTE“ fester Bestandteil der meisten Datentarife. Aber was genau ist LTE eigentlich und was kann man damit machen?

LTE ist…

In der Mobilfunkwelt stehen die drei Buchstaben für Long Term Evolution. Dabei handelt es sich um eine Breitbandtechnologie, die zu einer flächendeckenden Versorgung der Nutzer führt und so den derzeit aktuellen Mobilfunkstandard für den Höchstgeschwindigkeits-Zugang ins mobile Internet darstellt. LTE wird auch als 4G bezeichnet, was für 4. Generation steht. Das ist genau genommen nicht ganz korrekt, da LTE noch zur 3. Generation gehört (3.9G). Zu 4G gehört beispielsweise die Erweiterung – LTE-Advanced. Aus Marketinggründen wird aber bereits LTE als 4G und die Advanced-Version als 4G+ beworben.

LTE kann Bandbreiten bieten, die bisherige Leistungen um ein Vielfaches übertreffen. Die Technik kann Spitzendatenraten von 300 Mbit/s im Downlink, also der Verbindung vom Provider zum User, empfangen. Im Uplink, der Verbindung vom User zum Provider, werden Datenraten von 50 Mbit/s erreicht. Somit sind LTE-Netze für besonders datenintensive Dienste wie HD-Videostreaming oder Datensynchronisation prädestiniert.

LTE: Infos und Hintergründe 

Das erste Mobilfunksystem für Telefonie in Deutschland war das sogenannte A-Netz, das 1958 eingeführt wurde und über 20 Jahre, bis 1977, in Betrieb war. Aber bereits 1972 wurde das B-Netz in Betrieb eingeführt, das bis 1994 aktiv war. Das B-Netz ist Teil der 1. Generation (1G). Ein großes Problem dieses Systems war, dass der Anrufer den ungefähren Standort der Person kennen musste, die er erreichen wollte. Je nach Aufenthaltsort galt nämlich eine andere Vorwahl, wie es beim Festnetz noch heute der Fall ist. Das darauffolgende C-Netz wurde offiziell 1985 in Deutschland eingeführt und zählt ebenfalls zur 4G. Viele Probleme seiner Vorgänger konnte das Netz beheben. Unter anderem wurde eine gemeinsame Vorwahl (0161-) für alle Mobil-Teilnehmer eingeführt. Das Netz war allerdings noch auf Deutschland, Portugal und Südafrika beschränkt.

Mit den D- und E-Netzen, die auch heute noch bekannt sind, wurden Anfang der 1990er Jahre die Mobilfunksysteme der 2G in Betrieb genommen. Diese basierten auf den europäischen GSM-Standards. Beide werden heute noch genutzt: Die D-Netze von Telekom und Vodafone, die E-Netze von E-Plus und O2. Ebenfalls zur 2G gehören GPRS (2.5G) und EDGE (2.75G).

Mit den Mobilfunksystemen der 3G wurden deutlich höhere Datenübertragungsraten möglich. UMTS schafft bis zu 42Mbit/s. Zum Vergleich: Der GSM-Standard EDGE schafft nur bis zu 220 kbit pro Sekunde. Streng genommen ist auch LTE Teil der 3. Generation (3.9G), da es den internationalen Standards der 4G nicht zu einhundert Prozent entspricht.

Als Technologie der 4. Generation gelten neben LTE+ auch WiMAX und UMB. Diese 4G-Techniken konkurrieren auf dem Markt des mobilen Breitbands miteinander. Allerdings basiert LTE technisch auf den gleichen Standards wie schon sein Vorgänger UMTS. Die Umrüstung, die die Mobilfunk-Anbieter durchführen mussten, um auf den neuesten Stand der Technik zu kommen, war so deutlich günstiger. Bis 2020 wird übrigens schon die 5G erwartet.

Hilfe im LTE-Dschungel

Zur praktischen Anwendung: Auf der Suche nach einem passenden Tarif bist Du auf diverse Angebote gestoßen, in denen mit zusätzlichen Gigabyte LTE geworben wurde. Günstige Handytarife mit Highspeed-Datenvolumen sind schon für wenige Euro/mtl erhältlich. DEINHANDY hilft Dir, Dich in der unübersichtlichen LTE-Angebotslandschaft zurecht zu finden. In erster Linie steht ein Tarif mit LTE für schnelles und unkompliziertes Surfen. Du bist also nicht auf eine WLAN-Verbindung angewiesen, um beispielsweise Videos in guter Qualität anzuschauen.

Wer das LTE-Netz nutzen will, braucht nur drei Dinge: Ein Endgerät mit einem LTE-Chip, einen entsprechenden Datentarif und die passenden Mobilfunksendemasten in Funkreichweite. Heutzutage sind die meisten Smartphones mit dem passenden Chip ausgestattet. Es kann sich trotzdem lohnen, das vor einem Neukauf zu überprüfen. Ein Blick auf das Produktinformationsblatt dauert nicht lang und Du ersparst Dir böse Überraschungen. Für Tablets und Co. gibt es einen sogenannten Surfstick. Es muss nur ein entsprechender SIM-Karten-Schacht vorhanden sein. Ebenso unkompliziert ist es herauszufinden, ob in Deiner Gegend passende Sendemasten vorhanden sind. Inzwischen findest Du auch bei uns Deinen DSL-Vergleich, bei dem Du lediglich Deine Postleitzahl eingibst, um geeignete Anbieter und Preise zu vergleichen.

Und noch ein kleiner Tipp von uns: Es gibt zahlreiche Apps, die es Dir ermöglichen, Deinen Datenverbrauch zu überwachen und auf Wunsch Alarm schlagen, wenn Dein Highspeed-Volumen fast aufgebraucht ist. So entgehst Du der Drosselung Deiner Internetgeschwindigkeit.

Darauf solltest Du bei Deinem Tarif achten

Bevor Du blindlings nach dem günstigsten LTE-Tarif suchst, ist es wichtig, dass Du Dir über Dein Nutzerverhalten und Deine Ansprüche im Klaren bist. Suchst Du etwas für Dein Tablet, Handy oder Netbook? Wohnst Du in einer Großstadt oder auf dem Land? Bietet sich eventuell ein Kombipaket an, um Dein Datenvolumen zusätzlich zu steigern und Dir das Roaming im Ausland zu erleichtern? Diese und weitere Fragen solltest Du Dir stellen, bevor Du Dich für einen der vielen Tarife entscheidest.

LTE-Tarife gibt es in zwei Formen. Wenn Du LTE auch zu Hause nutzen möchtest, kannst Du Dir einen stationären LTE-Router besorgen, der den herkömmlichen DSL-Router ergänzen kann. Weiter verbreitet sind LTE-Tarife für unterwegs, mit denen Du problemlos und schnell surfen kannst.

Mit einer LTE-Flatrate kann man unbeschwert surfen. Je nach Geschwindigkeit unterscheiden sich die mtl. Gebühren. 4GB LTE heißt übrigens nicht, dass auch die Geschwindigkeit gesteigert wird. Die Übertragungsrate kannst Du dem beigefügten Produktinformationsblatt entnehmen. Beachte, dass die Geschwindigkeit Deines mobilen Internets herabgesetzt wird, sobald Du das Inklusivvolumen Deines Tarifs verbraucht hast. Hier musst Du aufpassen, nicht in die Datenautomatik-Falle zu geraten. Datenautomatik heißt, dass nach dem Verbrauch Deines vertraglich festgelegten Volumens automatisch und kostenpflichtig neues hinzu gebucht wird. So können ärgerliche Mehrkosten entstehen. Generell gilt: Wer eine Internet-Flat wählt, surft unbeschwert, man muss nur vor Vertragsabschluss seinen Verbrauch richtig einschätzen.

Für einen Viel-Surfer, der häufig sein monatliches Datenvolumen verbraucht, bietet sich ein LTE-Volumen-Tarif an. Bei dieser Variante rechnet der Anbieter Ende des Monats das verbrauchte Volumen ab. Auch hier gibt es Angebote mit Inklusivvolumen. Die Abrechnung erfolgt erst, wenn dieses verbraucht wurde. Es gibt noch eine dritte Variante, den LTE-Zeit-Tarif. In diesem Fall wird nicht das verbrauchte Volumen, sondern die Zeit abgerechnet, die Du Dich unterwegs im Internet befindest. Diese Alternative kann kostengünstig sein, wenn Du Dich zwar viel im Netz aufhältst, aber keine trafficfressende Funktionen benutzt. So vermeidest Du überflüssige Aufpreise.

Unser LTE-Fazit

Wie bei so Vielem solltest Du Dir auch vor dem Abschluss eines LTE-Vertrages genau überlegen, was Du brauchst. Die Möglichkeiten sind zahlreich und es kann schnell eine überflüssige Kostenfalle entstehen.

Mit dem richtigen Tarif kannst Du mit LTE entspannt und schnell surfen – zu Hause und unterwegs. Das Highspeed-Internet ist für jeden eine Bereicherung und die nächste Generation ist mit 5G bereits in Sicht. Bis zu 10.000 Mbit/s sollen so schon in wenigen Jahren möglich sein – wenn das mal keine tollen Aussichten sind! In der Zwischenzeit gilt es, sich durch das Dickicht der LTE-Preise und -Möglichkeiten zu schlagen. Bei DEINHANDY findest Du das passende Angebot für Dich.

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