Alexa

Alexa ist der Name eines Sprachassistenten von Amazon. Er kommt vor allem im firmeneigenen Smarthome Hub Amazon Echo zum Einsatz. Sprachassistentin Alexa dient als Schnittstelle zur Bluetooth-Box und kommuniziert auf Wunsch mit dem Anwender. Um Alexa zum Sprechen oder Zuhören zu bewegen, ist ein Aktivierungswort notwendig: Alexa, Amazon, Computer oder Echo. In den Einstellungen legst Du fest, welches davon Du verwenden möchtest. Dabei solltest Du beachten, dass die Box immer reagiert, sobald Du das Wort laut genug aussprichst. Einen Browser brauchst Du für Alexa nicht. Die kompatible App für Smartphones und Tablets ist hingegen sehr nützlich, um Einstellungen vorzunehmen und einen neuen Skill hinzuzufügen.

Es gibt unterschiedliche Ausführungen des Sprachassistenten. Die große Version mit Lautsprecher kann Musik abspielen, als Radioplayer dienen und Antworten von Alexa wiedergeben. Die kompakte Version, auch als Amazon Echo Dot bekannt, dient vor allem einem Zweck: dem Einkaufen. Über entsprechende Befehle bestellst Du über Alexa neues Waschmittel, Meersalz und andere Haushaltswaren oder was Du sonst noch im Alltag brauchst. Alternativ deaktivierst Du die Sprachassistenz und bestellst Deine Waren per Knopfdruck.

Was kann Alexa und wie funktioniert die Sprachassistenz?

Das praktische an Alexa: Sie ist lernfähig und kann mit neuen Skills ausgestattet werden. So bezeichnen Anwender Funktionen, die eigens für Alexa programmiert werden. Mittlerweile gibt es mehr als 3.000 Skills für Amazon Echo. Das ist vor allem für die Zukunft interessant, denn während Alexa sich derzeit vor allem als Musikplayer, Timer, Kalender und Einkaufshilfe eignet, könnten Anwender sie künftig im Smarthome (auch: Smart-Home) installieren. Mit dem richtigen Skill könnten Anwender ihr beibringen die Heizung per Zuruf zu regulieren oder die Jalousien zu bewegen.

Jeder Nutzer kann einen Skill programmieren und ihn für andere Anwender kostenlos zur Verfügung stellen. Ein Skill könnte beispielsweise lauten „Alexa öffne WhatsApp und schreibe XY eine Nachricht.“ Auch das Internetradio-Anwendungen lassen sich bequem per Sprachbefehl öffnen. Dir fehlt noch eine wichtige Anwendung? Dann erstelle doch einfach einen eigenen Skill!

Alexa in der Kritik

Datenschützer und Verschwörungstheoretiker befürchten, dass Alexa nicht nur Sprachbefehle an Amazon und Co weiterleitet, sondern ganze Unterhaltungen aufzeichnet. Vor allem beim Gebrauch im Smarthome wäre das fatal. Deshalb gerät die Sprachassistentin nicht erst seit 2018 immer wieder in Fernsehen und Rundfunk in die Kritik.

Du kannst Deinen Aluhut allerdings wieder einpacken, denn tatsächlich ist die Technik von Amazons sprachgesteuerter Box ein wenig komplexer und der Sprachassistent verrät nicht jedes Wort an Amazon. Zunächst prüft Alexa den Befehl nach seiner Sinnhaftigkeit. Erst im zweiten Schritt leitet das System die Befehle an den Server weiter. In welcher Phase sich die Sprachassistentin gerade befindet, lässt sich an einem Lichtring ablesen.

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