Display

Display

Als Display bezeichnet man den Bildschirm des Smartphones. Außer der Anzahl der sichtbaren Farben und der Größe des sichtbaren Bereichs gibt es eine ganze Reihe technischer Finessen und Ausstattungsmerkmale, die die äußerlich so ähnlichen Handys voneinander unterscheiden. Essentiell für ein komfortabel bedienbares Smartphone sind insbesondere ein schneller Bildaufbau, sowie ein zuverlässig reagierender Touchscreen.

Aber auch die Farbdarstellung rückt immer mehr in den Fokus. So sollen Displays immer kontrastreichere, farbintensivere und schärfere Bilder darstellen. Hier spielt vor allem die Pixeldichte des Bildschirms eine Rolle. Sie errechnet sich aus dem Verhältnis der Displaygröße und der Auflösung. Je höher der Wert umso schärfer die Anzeige. Wie scharf ein Display wirklich ist, zeigt sich besonders bei der Darstellung von Symbolen. Hier erkennt man an den Kanten häufig noch die einzelnen Pixel, was bei neueren High-Tech-Displays nicht mehr möglich sein soll.

Auch beim Touchscreen gibt es immer höhere Ansprüche. So soll der Screen nicht nur auf die Berührung sondern auch auf die Druckintensität reagieren. Besonders bei Tablets geht die Entwicklung auch dahin, dass spezielle Stifte herausgebracht werden, die zum Zeichnen benutzt werden können und herkömmliche Stiftarten, wie zum Beispiel Graphit, Kreide oder Kohle, imitieren.

Resistiv und kapazitiv

In der Vergangenheit fanden zwei unterschiedliche Technologien Einsatz im Displaybereich: Resistive und Kapazitive Displays: 

Resistive Touchscreens reagieren auf Druck

Resistive Touchscreens waren im wesentlichen die erste Generation der Touchscreens. Sie zeichen sich dadurch aus, dass sie direkt auf Druck reagieren. Trotzdem sind sie nicht mit dem neuesten Trend rund um "ForceTouch" oder "3DTouch" vergleichbar. Der große Vorteil resistiver Touchscreens war in erster Linie ihre Robustheit. Resistive Displays sind deutlich kratzunempfindlicher als ihre modernen Nachfolger, doch dazu später. Von der technischen Seite betrachtet, handelt es sich beim resistiven Display um zwei Schichten unterschiedlicher Materialien, üblicherweise Polyester und Glas. Im Betrieb wird eine der beiden unter Gleichspannung gesetzt, typischerweise die Glasschicht. Berührt man nun das Displays durch einen Fingerdruck, werden die beiden Schichten zusammengedrückt. Nun kann man den Spannungsaufbau auch an der oberen Polysterschicht messen und die Druckstelle lokalsieren. 

Kapazitive Touchscreens arbeiten allein über Berührung.

Der Kapazitive Touchscreen arbeitet, anders als sein Vorgänger, auch ohne jeden physischen Druck. Hier müssen keine Schichten aufeinandergepresst werden, um eine Spannungsänderung zu bewirken, denn der kapazitive Touchscreen aktueller Bauart besteht nur noch aus einer singulären Glasschicht, auf die eine leitfähige Folie direkt aufgebracht worden ist. Nun wird Wechselstrom angelegt und eine Feld aufgebaut, das individuelle Berührungen an jeder Position des Displays messbar macht, indem der Stromfluss an allen Ecken des Displays gemessen wird. 

 

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