Google Assistant

Google Assistant

Der Google Assistant wurde 2016 erstmals auf den Markt gebracht und löste Google Now ab, das in den Systemen Chrome, Android und iOS als persönlicher Assistent genutzt werden konnte. 2017 wurde Google Now offiziell durch den Google Assistant ersetzt. Er kann mittlerweile nicht nur für Android und Google Home genutzt werden, sondern sogar für iOS. Auf den Google Pixel-Smartphones und auf dem Pixelbook ist er bereits vorinstalliert.

Andere intelligente Sprachsysteme sind Siri von Apple und Cortana von Windows.

Was kann das Google Sprachsystem?

Per Sprachsuche aktiviert der Nutzer den Google Assistant, um das Internet nach Informationen zu durchforsten, seine Termine zu organisieren oder Apps zu starten, ohne dafür sein Smartphone zu berühren. Google zufolge soll der smarte Assistant dazu- und den Anwender kennenlernen, sodass er ihm noch besser passende Antworten liefert.

Ähnlich wie Amazon Echo reagiert der Google Assistant auf Audioaktivitäten. „Ok Google“ gibt das Signal zum Starten des Assistenten. Danach wartet der Helfer nur noch auf Kommandos, wie „Spiele Musik ab“, „Öffne WhatsApp“ oder „Erinnere mich daran, morgen um 16 Uhr mit dem Hund rauszugehen“. Ähnlich wie mit Siri lässt sich inzwischen mit dem Google Assistant eine Konversation führen, egal ob es um einen Witz oder die morgendliche Wettervorhersage geht. In den Aktivitätseinstellungen kannst Du den Assistenten jederzeit ein- oder ausschalten.

Künftig könnte der Google Assistant auch für Smart-Homes interessant werden, beispielsweise, indem Du per Sprachsteuerung die Heizung ein- und ausschaltest.

Googles Assistant im Vergleich zu Alexa

Während der Google Assistent auf fast jedem mobilen Android-Gerät Verwendung findet, ist Alexa von Amazon ein externer Lautsprecher, der überall in der Wohnung platziert werden kann und nicht an ein Smartphone oder Tablet gekoppelt ist. Ähnlich wie der Google Assistant, ist auch Amazon Echo lernfähig. Mit sogenannten Actions (Bei Amazon Echo Skills genannt) können User Verbesserungen vornehmen und gewünschte Funktionen programmieren, beispielsweise das Stellen eines Weckers. Darüber hinaus lassen sich über Alexa Amazon-Produkte bestellen. Um den Google Assistenten oder Amazon Echo zu verwenden, benötigst Du eine WLAN- oder Bluetooth-Verbindung.

Auf der Übersichtsseite des Google Assistant findest Du eine Liste aller Actions der Spracherkennung. Auch von Amazons System gibt es eine Skills-Liste. Bereits installierte Funktionen lassen sich mit einem Handgriff wieder löschen. Amazons Spracherkennung ist in erster Linie dafür gedacht, Dinge im Amazon-Store zu bestellen und aufs eigene Verlagsangebot zuzugreifen.

Ein Test mit den Sprachsystemen von Google und Amazon ergab, dass sich die Systeme nicht nur mit Menschen unterhalten können, sondern auch mit anderen Sprachassistenten.

Was passiert mit den Sprachbefehlen?

In vielen Köpfen besteht die Angst, dass das eigene Smartphone nicht nur auf Signale wie „Ok Google“ reagiert, sondern Unterhaltungen abhört und weitersendet. Ganz ausgeschlossen werden kann das natürlich nicht, die Sprachbefehle landen allerdings zunächst einmal im Gerät selbst und werden erst in einem zweiten Schritt zu verschiedenen Servern gelenkt und auch erst dann, wenn klar ist, wie mit dem Befehl verfahren werden soll.

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