Grundgebühr

Was ist die Grundgebühr?

Es gibt fast keinen Handyvertrag, der ohne monatliche Grundgebühr auskommt. Doch was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Die Grundgebühr (oder: die Grundgebühren) eines Handyvertrags sind als Fixkosten zu verstehen, die jeden Monat anfallen. Sie sind nötig, damit Du telefonieren, SMS schreiben und unterwegs im Internet surfen kannst.

Die Alternative zur Grundgebühr sind Gesprächsgebühren, bei denen pro Minute, pro SMS oder pro kbit abgerechnet wird. Für jemanden, der oft telefoniert und im Internet surft, kann das schnell teuer werden. Ganz ausgestorben sind Gesprächsgebühren noch nicht, aber im Zeitalter der Allnet- und Internet-Flat immer seltener. Ein Handyvertrag mit Mindestvertragslaufzeit und monatlich kündbare Tarife beinhalten in der Regel eine Grundgebühr. Alles, was darüber hinaus geht, beispielsweise wenn Du das Datenvolumen ausreizt, musst Du extra bezahlen. Am Ende des Abrechnungszeitraums bekommst Du eine Rechnung, in dem die Grundgebühr mit allen zusätzlichen Kosten zusammengerechnet wird und das Entgelt ergibt, das Du Deinem Provider zahlst.

Grundgebühren sind vor allem entscheidend, wenn es um eine Internet-Flatrate geht. Denn anders als eine Allnet-Flatrate ist eine Internet-Flat begrenzt. Hast Du das Datenvolumen verbraucht, wird Dein Highspeed-Internet gedrosselt. Um mit Highspeed weitersurfen zu können, tritt entweder die Datenautomatik in Kraft oder Du buchst zusätzliches Datenvolumen.

Woraus setzt sich die Grundgebühr zusammen?

Die Gesamtkosten für Deinen Vertrag entstehen wegen unterschiedlicher Bestandteile. Ein Handyvertrag mit Smartphone läuft für gewöhnlich 24 Monate und hat eine höhere Grundgebühr, weil Du das Smartphone in Raten abbezahlst. Ein Vertrag, den Du monatlich kündigen kannst, beispielsweise ein SIM-Only-Vertrag, beinhaltet in der Regel kein Handy. Deshalb sind die Grundgebühren niedriger. Außerdem kommt es darauf an, welche Flatrate Du buchst. Eine 4GB Internet-Flat kostet mehr als eine 2GB Internet-Flat. Bei einem verbrauchsabhängigen Vertrag sind zwar die Fixkosten niedriger, allerdings können die Gesamtkosten höher ausfallen, je nachdem wie oft Du im Internet surfst und telefonierst.

Früher gehörten Prepaid-Tarife auch zu den verbrauchsabhängigen Angeboten. Mittlerweile kannst Du auch bei Prepaid-Tarifen eine Flatrate buchen. Damit hast Du keine Vertragsbindung und kannst trotzdem günstig telefonieren, surfen und SMS schreiben. Darüber hinaus erhältst Du nach Dem Kauf der SIM-Karte meist ein Startguthaben. Ein Handy musst Du Dir allerdings separat bestellen. Für gewöhnlich ist bei einem Tarif ohne Vertragslaufzeit kein Smartphone oder ein anderes Endgerät dabei. Da bei einem Prepaid-Tarif keine Grundgebühr entrichtet wird, musst Du das Guthaben auf Deiner SIM-karte mit Handykarten im Wert von 10, 15 oder mehr Euro aufladen, wenn es verbraucht ist.

Aufgepasst: Handyanbieter nehmen nur sehr selten Sonderrufnummern in Ihre Flatrates auf. Das bedeutet, dass die Grundgebühr nicht für teure Nummern gilt und Du extra zahlen musst, wenn Du eine 0900 oder eine andere kostspielige Nummer anrufst.

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