HSDPA

Mobilfunk kann ziemlich kompliziert sein. An jeder Ecke siehst Du Abkürzungen wie HSDPA, QAM, QPSK und viele mehr. Im Glossar von deinhandy.de verraten wir Dir, was es damit auf sich hat.

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) bezeichnet einen Übertragungsstandard für Mobilfunk und mobiles Internet. Er ist auch bekannt unter dem Namen 3G+, was für dritte Generation steht. Die Basis von HSDPA bildet UMTS. Der Mobilfunkstandard ermöglicht Übertragungsraten, die denen von DSL ähnlich sind. Der einzige derzeit schnellere Übertragungsstandard ist 4G, auch bekannt als LTE (Stand März 2018). 5G ist aber bereits im Gespräch. HSDPA bezeichnet lediglich Übertragungsraten im Download, auch Downstream genannt, die grundsätzlich schneller sind als im Upload, auch: Upstream. Für Uploads gibt es HSUPA (High Speed Uplink Packet Access). Der Überbegriff beider Übertragungsverfahren nennt sich HSPA.

Während früher nur wenige Kbit/s möglich waren, kannst Du heutzutage sogar mit mehreren hundert Mbit/s surfen, sofern Du eine Flatrate hast und der Netzempfang sowie die Netzabdeckung gut sind. Du hast noch keine Flatrate? Dann sieh Dich bei deinhandy.de um, dort präsentieren wir Dir viele passende Tarife, um Dir ein angenehmes Surf-Erlebnis zu bieten. Egal, ob Du die Telekom, Vodafone, 1&1, O2 oder einen anderen Provider bevorzugst. Mit einem Dual-SIM-Handy kannst Du sogar zwei Tarife in einem Smartphone kombinieren.

Die Technik hinter HSDPA

Mit HSDPA werden die Nutzdaten, also die zu sendenden Daten, in Intervallen auf dem sogenannten HS-DSCH (High Speed Downlink Shared Channel) übertragen. Das Endgerät, also beispielsweise Dein Smartphone, sendet Informationen zurück, die etwas über die Kanalqualität aussagen. Anhand dieser Informationen entscheidet die UMTS-Basisstation, wie viele Kanäle und vor allem welche dem Endgerät zur Verfügung gestellt werden. An dieser Stelle wird auch darüber entschieden, ob die Übertragungsrate mit QAM oder QPSK vonstattengeht. Je mehr Kanäle zur Verfügung stehen, desto schneller ist die Datenrate. Mit anderen Worten: Desto mehr Mbit/s kannst Du nutzen. Jedes Endgerät erhält nur Zugriff auf eine Basisstation, nicht auf mehrere Basisstationen.

Die Datenraten bei LTE sind grundsätzlich höher als bei UMTS. Mittlerweile sind mit LTE so hohe Datenraten möglich, dass Du je nach Standort und Netzempfang mit LTE sogar schneller surfen kannst als mit DSL.

Was kam vor HSDPA?

HSDPA wird auch als 3G, die 3. Generation bezeichnet. Bevor der Mobilfunkstandard ins Leben gerufen wurde, gab es, wie könnte es anders sein, die 1. Und 2. Generation. 2G ist auch als das sogenannte Global System for Mobile Communications, kurz: GSM, bekannt. Innerhalb des GSM-Netzes gibt es eine sogenannte Paketorientierte Übertragung, die nicht einzelne Daten, sondern gleich ganze Pakete verschiebt und damit das Internet deutlich schneller macht. Sie nennt sich GPRS.

Um überhaupt einen einheitlichen Standard zu ermöglichen, gibt es das 3GPP, das 3rd Generation Partnership Project. Dabei handelt es sich um eine Kooperation von Standardisierungsgremien für Standardisierung im Mobilfunk, wie UMTS, GSM, GPRS, QAM, QPSK, HSPA usw.

Gesprächsqualität verbessern

Mit schnelleren Übertragungsraten ist auch eine bessere Sprachqualität möglich. Mit sogenannten Modulationsverfahren wird das Sprachsignal so verändert, dass es qualitativ hochwertiger beim Empfänger ankommt. Zwei gängige Modulationsverfahren sind die Quadraturamplitudenmodulation (kurz: QAM) und die Quadraturphasenumtastung (kurz: QPSK).

Ins Internet mit dem Surfstick

Nicht nur Smartphones und Tablets können 3G nutzen. Auch Laptops sind dazu in der Lage. Allerdings können die mobilen Computer das nicht von alleine, sondern benötigen einen Surfstick. Du steckst den Surfstick in den PC, loggst Dich ins Internet ein und schon kann’s losgehen. Sobald Du offline gehen willst, ziehst Du den Stick wieder heraus.

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