Internet-Flat

Die Internet-Flat

Wie bei allen Flatrates bezeichnet auch bei der Internet-Flat eine Flatrate einen Tarif, bei dem der Kunde einen Pauschaltarif entrichtet, anstatt eine nutzungsbasierte Leistungsabrechnung zu bezahlen. Üblicher Abrechnungszeitraum ist der Verbrauchsmonat. Gerade bei der Internet-Flat gilt jedoch, dass der Begriff "Flatrate" einem gewissen Wandel unterliegt. So gibt es im Jahr 2017 unterschiedliche Formate von Internet-Flatrates mit individuellem Datenvolumen und ebenso individueller Datenübertragungsrate.
Die erste Internet-Flatrate in Deutschland war übrigens eine von der Deutschen Telekom ins Leben gerufene DSL-Flatrate im Jahr 1999. Sie kostete seinerzeit 49 Mark pro Monat - ein Preis, der eine klare Einsparung gegenüber gegenüber minutengenauer Abrechnung erlaubte. Denn die war bis dahin (und noch über die Jahrtausendwende hinaus) weit verbreitet. Programme wie der "Smartsurfer" wählten vor der Einwahl ins Internet den günstigsten Minutenpreisanbieter. 

Internet-Flatrates nehmen Fahrt auf

Mit dem Aufkommen der Smartphones hat die Internet-Flat ihren Siegeszug auch im Mobilfunkgeschäft angetreten. Attraktive Tarife mit unterschiedlichsten Datenvolumen und Übertragungsraten erlauben eine Vielzahl verfügbarer Preis-Leistungskombinationen. Stand 2017 reichen die meisten Internet-Flats für Smartphones von 500 MB bis zu 12 und mehr Gigabyte. Mit dem derzeit aktuellen Datenübertragungsstandard LTE können Nutzer dazu eine Höchstgeschwindigkeit von 21,1 Mbit/s über 42,2 Mbit/s bis hin zu 150 Mbit/s, 225 Mbit/s und gar gewaltigen 300 Mbit/s wählen. Hier macht vor allem der Preis die Musik, technologisch ist die Anbindung aller Übertragungsarten nach LTE-Standard heute identisch - wenn auch noch nicht alle LTE-fähigen Smartphones in der Lage sind, die derzeit verfügbare Maximalgeschwindigkeit zu übermitteln. 

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