Kamera

Integrierte Kameras gehören seit rund einem Jahrzehnt zur Standardausstattung mobiler Telefone. Heute gibt es eine relativ große Bandbreite von Smartphone-Kameras, die jedoch alle auf relativ hohem Niveau fotografieren. Aufnahmen in Full-HD sind mittlerweile üblicher Standard. Viele Hersteller geben eine hohe Auflösung für die Kamera ihrer Smartphones an. Die hohe Pixelzahl allein bedeutet aber nicht, dass die Fotos von hoher Qualität sind. Der Megapixel-Sensor der im Smartphone verbaut ist, kann nur das Bild verarbeiten, dass ihm die Linse liefert. Kommt von der Linse zum Beispiel ein unscharfes Bild, dann kann der Sensor daraus nicht automatisch ein scharfes machen. Problematisch sind hier die kleinen Objektive der Smartphone-Kameras und der LED-Blitz.

Die Bildsensoren gehören zu den wichtigsten teilen einer Kamera. Der Bildsensor besteht aus Millionen kleiner Fotozellen, von denen wiederum jede ein Pixel des Sensors darstellt. Die Linse der Kamera bündelt das Licht, sodass die höchstmögliche Lichteinstrahlung auf den lichtempfindlichen Teil jedes Pixels trifft. Das Licht wird dann in elektrische Ladung umgewandelt. Je mehr Licht, desto mehr elektrische Ladung wird erzeugt. Am Ende der Belichtungszeit wird die Ladung jedes Pixels ausgelesen und in Farbinformationen umgewandelt.

Das Verhältnis des Sensors und der Auflösung entscheidet hier über die Qualität. Ist der Sensor nur klein und die Auflösung hoch, neigen die Bilder zum Rauschen. Ist der Sensor bei der gleich hohen Auflösung größer, sind auch die Lichtzellen größer und nehmen mehr Licht auf. So wirken Belichtung und Farben natürlich und das Bild ist auch schärfer.

Wichtig ist natürlich auch das Objektiv. Dieses soll bei Smartphones und Tablets möglichst klein und flach sein, was auch zu EInschränkungen führt. Besonders auf den optischen Zoom müssen viele Hobbyfotografen dabei verzichten.

Mehr hierzu auch unter folgenden Einträgen:

Autofokus
Digitaler Zoom
Optischer Zoom

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