Mobilfunk

Mobilfunk ist der Sammelbegriff für den Betrieb beweglicher Funkgeräte. Dazu zählen Mobiltelefone, Wechselsprechgeräte in Fahrzeugen und andere Anwendungsbereiche, die nicht ortsgebunden sind. Öffentliche Mobilfunknetze gibt es in Deutschland seit den frühen 1950er Jahren. Der am weitesten verbreitete Mobilfunk-Standard ist GSM (Global System for Mobile Communication), auf dem auch das deutsche Mobilfunknetz beruht. Mobilfunk-Systeme lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Einweg- (es ist nur Senden oder Empfangen möglich), Mehrweg- (Senden und Empfangen sind möglich, aber nicht gleichzeitig) und Mehrbenutzer-Systeme (Senden und Empfangen sind zeitgleich möglich).

Seit den 1990er Jahren ist der Mobilfunk ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, dessen Bedeutung kontinuierlich zunimmt. Der Umsatz auf dem Mobilfunk-Markt in Deutschland belief sich 2014 auf rund 26,12 Milliarden Euro und 2015 auf 26,96 Milliarden Euro. Eine zunehmend wichtige Rolle spielt das mobile Internet. Bei der Entwicklung des Datenvolumens im Mobilfunk geht der Trend auch hier eindeutig aufwärts.

Für die Vergabe der Frequenzen und Genehmigung der Funklizenzen ist in Deutschland die Bundesnetzagentur verantwortlich. Telekom, Vodafone und O2 sind die bedeutendsten deutschen Anbieter von mobilen Kommunikationsdienstleistungen. Weitere Informationen hierzu findest Du auch in unseren Glossarartikeln zu den Themen "Netz" sowie "Mobiles Internet"

 

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