Netzabdeckung

Die Netzabdeckung bezeichnet im weitesten Sinne den Ausbau von Telefonnetzen. Je höher die Netzabdeckung ist, desto besseren Empfang hast Du mit deinem Smartphone. In ländlichen Gebieten ist die Netzverfügbarkeit meist geringer als in Großstädten.

Nicht jeder Netzbetreiber hat seine eigenen Leitungen. Vor allem kleinere Provider nutzen die Netzversorgung anderer Anbieter, um ihren Kunden besseren Empfang zu bieten. Es gibt vor allem drei große Unternehmen, die in Deutschland derzeit die Kontrolle über die Netzabdeckung haben: die Telekom, Vodafone und Telefónica, dazu gehören unter anderem O2 und Blau.

Vor einigen Jahren nutzten E-Plus, O2, BASE und Co noch jeweils andere Netze. Durch die Netzintegration aller Telefónica-Töchter können BASE-Kunden nun allerdings auch das O2-Netz verwenden und umgekehrt. Dadurch haben sie bundesweit deutlich besseren Empfang.

Mobilfunknetz ist nicht gleich Mobilfunknetz

Heutzutage gibt es drei verschiedene Mobilfunknetze: das E-Netz, das D-Netz und LTE. Während das E-Netz und das D-Netz vor allem für die Sprachübertragung entwickelt wurden und auf dem sogenannten GSM-Standard beruhen, überträgt das LTE-Netz hauptsächlich Daten mit UMTS-Standard. Über LTE direkt lässt sich also nicht telefonieren, dafür werden die anderen beiden Netze verwendet. Datenübertragungen im GSM-Netz werden als GPRS bezeichnet.

Mobilfunknetze und ihre Netzabdeckung werden stetig erweitert. So sind mittlerweile dank HSPA schnellere Datenübertragungen möglich. HSPA gliedert sich in HSDPA für Downloads und HSUPA für Uploads. Je höher die Datenübertragungsrate ist, desto mehr Mbit/s kannst Du herunterladen. Mit anderen Worten: Desto schneller lädst Du Videos, Webseiten und Musik.

Sprachqualität und Empfangsprobleme

Anders als mit DSL ist die Übertragung im Mobilfunknetz nicht immer fehlerfrei, sodass es hin und wieder zu Empfangsproblemen oder Minderungen in der Sprachqualität kommt. Darüber hinaus spielt die Netzabdeckung eine wichtige Rolle. Wenn Du Dich an einem Ort befindest, an dem der Netzausbau nicht sehr weit fortgeschritten ist, hast du weniger guten Empfang und die Verständigung fällt schwerer.

Bevor Du unterwegs Videos ansehen oder Streamingdienste nutzen kannst, wird ein Speedtest bzw. ein Netztest gemacht. In der Regel kannst Du die Dienste von Netzbetreibern nur nutzen, wenn die Internetgeschwindigkeit und die Verfügbarkeit des Netzempfangs stimmen.

Roaming und Netzabdeckung im Ausland

Die Zeiten von hohen Roaming-Kosten sind gezählt – zumindest fast. Mit einem Handyvertrag aus einem EU-Land kannst Du überall innerhalb der EU zu Deinem gewohnten Tarif telefonieren. Auch Deine Internet-Flat steht Dir zur Verfügung. Du musst also keine hohen Roaming-Gebühren befürchten. Die Netzverfügbarkeit richtet sich nach der Netzabdeckung des Landes. Dort wird Dir ein Netzanbieter zugewiesen, über den Du während des Auslandsaufenthalts telefonierst und surfst.

Vertragsdetails geben Aufschluss über Netzabdeckung

In den Vertragsdetails findest Du Informationen darüber, welches Netz Du zum Surfen und Telefonieren nutzt. Auch Tarife kleinerer Provider lohnen sich, wenn Sie die Netzabdeckung größerer Anbieter verwenden. Netzabdeckungskarten, die Dir zeigen, welcher Provider wo den besten Empfang hat, findest Du im Internet.

In vielen Mobilfunk-Tarifen ist die minimale und die maximale Anzahl Mbit/s festgehalten. Um die obere Grenze zu erreichen ist guter bis sehr guter Netzempfang nötig. Wie gut Die Internetverbindung Deines Handys gerade ist, erfährst Du nicht per Abfrage. Stattdessen kannst Du es am oberen Bildschirmrand herausfinden. Oberhalb der Balken für Netzempfang wird ein Symbol eingeblendet. 4G ist derzeit das beste Netz.

Mit dem Tarifvergleich auf deinhandy.de findest Du schnell und zuverlässig passende Tarife mit guter Netzabdeckung. Egal ob Du an SIM-ONLY-Tarifen interessiert bist oder einen Vertrag inklusive Smartphone abschließen möchtest.

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