Outdoor-Handy

Outdoor-Handys waren vor allem in Zeiten klassischer Handys, also etwa bis zum Jahr 2008 häufiger in der Angebotspalette größerer Hersteller zu finden. Mit der Einführung des Smartphones erhöhte sich der Benutzerkomfort zwar drastisch, was allerdings auch um den Preis verringerter Robustheit, insbesondere von Touchscreens geschah.

So findest Du heraus, ob sich dein Smartphone als Outdoor-Handy eignet

Ob ein Smartphone wasser- oder staubgeschützt ist und sich als Outdoorhandy eignet, lässt sich anhand seiner Schutzklasse herausfinden. Die gilt gleichermaßen für Smartphones, Tablets und andere elektronische Geräte und Bauteile. Die Nummer beginnt jeweils mit „IP“, worauf zwei Ziffern und gegebenenfalls ein Buchstabe folgen. Die erste Ziffer gibt an, inwieweit das Gerät sicher vor Staub ist. Während eine 0 gar keine Art von Schutz verspricht, steht eine 6 für staubdichte Geräte. Die zweite Ziffer gibt Aufschluss über den Schutz vor Wasser. Auch hier ist eine 0 kein gutes Zeichen, wohingegen ein Smartphone, das mit einer 8 ausgezeichnet wird, auch für längere Zeit im Wasser verweilen kann, ohne dass es beschädigt wird. Als wasser- und staubdicht deklarierte Handys gehören meist zur Schutzklasse IP68.

Wichtig für ein potenzielles Outdoor-Handy ist aber nicht nur der Schutz vor Staub und Wasser. Stattdessen sollte das Smartphone für Waldspaziergänge und Wandertouren außerdem stoßfest sein. Ob das der Fall ist, gibt ebenfalls die erste Ziffer der IP-Nummer an.

Outdoor-Handys, wie zum Beispiel Modelle von Nomu und Doogee haben nicht zwangsläufig eine größere oder kleinere Displaydiagonale oder niedrigere Kameraauflösung. Stattdessen setzen die Hersteller auf Schutzhüllen und nicht-wechselbare Akkus, um Lücken zu vermeiden. Wer sich für den Ausflug in die Natur kein neues Smartphone zulegen möchte, kann sich mit Schutzhüllen oder -folien behelfen.

Natur-Liebhaber kommen mit dem Samsung Galaxy XCover 4 auf ihre Kosten.

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