Roaming

Roaming bezeichnet die Fähigkeit eines Mobiltelefons, sich in einem anderen, d.h., fremden Mobilfunknetz anzumelden, um seinem Benutzer Telefongespräche und Datendienste zu ermöglichen. Ein Roaming-Service ist immer dann wichtig, wenn sich der Nutzer außerhalb des von seinem Serviceprovider angebotenen Netzgebiets befindet. Damit findet Roaming heute vor allem außerhalb der Landesgrenzen statt. In früheren Zeiten, als die Mobilfunkinfrastruktur noch nicht im selben Maße ausgebaut war wie heute, war es noch üblicher, direkt angezeigte Roaming-Dienste innerhalb der Landesgrenzen in Anspruch zu nehmen. Heute wird Roaming vor allem bei innereuropäischen Auslandsaufenthalten genutzt. Dabei erfolgt die Abrechnung über den eigenen, heimischen Netzbetreiber. Nach einer Flut von Beschwerden über unüberschaubare Auslandsgebühren hat die EU verbindliche Höchstgrenzen für Roaming-Gebühren festgelegt. Darüber hinaus ist es heute möglich, seinem Provider eine ebenfalls verbindliche Höchstgrenze mitzuteilen, bis zu der eine Telefonnutzung zur Kostensteigerung beitragen darf. Bei Erreichen dieses Limits ist eine weitere Nutzung des Roaming-Angebotes nicht mehr möglich, dafür sind die eigenen Kosten gedeckelt.

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