SIM-Karte

SIM ist die englischsprachige Abkürzung für „Subscriber Identity Module“, auf Deutsch: „Vertragsnehmer-Identitätsmodul“. Bei der SIM-Karte (seltener: Simkarte) handelt es sich um eine Chipkarte, die Du in Dein Smartphone oder Tablet einlegst, um telefonieren, SMS schreiben und LTE verwenden zu können. Du brauchst sie für Aus- und Inlandsverbindungen. Auf die Leistung, Datennutzung oder Internetgeschwindigkeit hat die SIM-Karte allerdings keinen Einfluss. Der Vertrag zwischen Dir und Deinem Anbieter gibt Aufschluss darüber, mit wie vielen Kbit/s oder Mbit/s Du surfst. In den Vertragsdetails findest Du außerdem Angaben über Datenvolumen, Inklusivminuten und jede andere gebuchte Flatrate. Neben der klassischen SIM-Karte gibt es außerdem die sogenannte eSIM. Diese spezielle Karte ist „embedded“, also bereits im Smartphone oder Tablet integriert. In Deutschland spielt das derzeit noch keine große Rolle.

Es spielt keine Rolle, ob Du Inlandsverbindungen nutzt oder ins Ausland telefonierst, für jede Verbindung zu einem anderen Smartphone oder ins Internet benötigst Du erst einmal eine SIM-Karte. Sonderrufnummern, beispielsweise die Polizei oder den Notarzt kannst Du jederzeit kostenlos und sogar ganz ohne SIM-Karte anrufen.

Rufumleitungen lassen sich leicht im Smartphone einstellen, doch das Handy ist dafür eigentlich nicht nötig, denn auch, wenn die SIM-Karte nicht im Smartphone oder Tablet steckt, funktionieren Rufumleitungen. Das liegt daran, dass die Verbindung grundsätzlich zur SIM-Karte hergestellt werden, nicht zum Gerät.

Der Umstieg auf Micro- und Nano-SIM

Als die ersten Handys auf den Markt kamen, nannte sich die SIM-Karte noch Full-size-SIM und war so groß wie eine Scheckkarte. Später gab es die Mini-SIM-Karte, die vor allem in klassischen Handys Verwendung fand. Es folgten die Micro-SIM- und die Nano-SIM-Karte. Das ist das mittlerweile übliche Format für Smartphones und Tablets. Wer noch eine Mini-SIM-Karte verwendet und auf ein Smartphone mit Nano-SIM umsteigt, kann die Karte zuschneiden lassen. Der eigentliche Chip bleibt dabei unberührt. Bevor Du die SIM-Karte verwenden kannst, muss der Provider sie freischalten.

Wer seine PIN-Nummer vergessen und dreimal falsch eingegeben hat, kommt nur noch mit der sogenannten PUK an die SIM-Karte heran. Die Nummer kann beim Anbieter erfragt werden. Wird auch die PUK mehrmals falsch eingegeben, bleibt die SIM-Karte unwiderruflich gesperrt.

Inlandsverbindungen funktionieren mit Prepaid-Karte und Vertrag

Für Minderjährige sind Prepaid-Tarife immer noch sehr praktisch, denn das Mindestalter für einen Vertragsabschluss liegt bei 18, das für Prepaid-Karten bei 16. Darüber hinaus winken beim Kauf einer Prepaid-Karte oftmals Startguthaben und andere Boni. Wer keine Flatrate bucht, sollte aufpassen, denn die Abrechnung erfolgt minutengenau und die Kosten sind taktungsabhängig. Aldi Talk bietet beispielsweise Prepaid-Karten inklusive Flatrate an.

Bei einem Vertrag musst Du Dir hingegen nie Gedanken darum machen, ob Deine Datennutzung zu hoch ist und Du die Kapazität Deines Datenvolumens überschreitest, denn automatisch am Ende des Abrechnungszeitraums bezahlst Du die Grundgebühr und kannst weitersurfen und telefonieren. Je nach Art des Tarifs erhalten Familienmitglieder oder Ehepartner eine Freikarte. Solche Handytarife findest Du zum Beispiel bei Congstar, Vodafone und Telefónica (Tochterfirmen sind unter anderem Simyo, Fonic und E-Plus). Solange eine Vertragsbindung besteht, kannst Du keine Kündigung vornehmen. Möchtest Du aus dem Vertrag aussteigen, beachte die Fristen Deines Providers!

SIM-Only-Tarife auf deinhandy.de

Ein schickes Smartphone hast du schon, aber Dir fehlt der passende Tarif? Dann wirf doch einmal einen Blick in die SIM-Only-Angebote von deinhandy.de! Hier findest Du garantiert den passenden Vertrag ohne Handy, egal ob Du gerne im Internet surfst oder lieber stundenlang telefonierst. Ohne Versandkosten landet die neue SIM-Karte direkt bei Dir zu Hause.

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