Touchscreen

Der Touchscreen, auch bekannt als berührungsempfindlicher Bildschirm, dient zunächst einmal als Monitor für Smartphones, Tablets, Notebooks und andere elektronische Geräte. Das besondere an dem Bildschirm ist, dass er sich über Berührungen steuern lässt. Eine klassische Maus, wie sie vor allem an Desktop-PCs Verwendung findet, ist mit einem Touchscreen nicht mehr nötig.

Die Größe eines Bildschirms, egal ob es sich um einen Touchscreen handelt oder nicht, wird üblicherweise in Zoll angegeben. Wer genaueres über die Auflösung des kleinen Monitors wissen möchte, sollte sich allerdings nicht auf die Bildschirmdiagonale verlassen, sondern nachsehen, wie viele Pixel das Display abbildet. Je mehr Pixel der Bildschirm unterstützt, desto detailreicher und hochauflösender können die Inhalte abgebildet werden.

Um Monitore dazu zu bringen, Bilder darzustellen, braucht es vor allem eines: eine LED. Um genauer zu sein, nicht nur eine LED, sondern möglichst viele. Je mehr kleine Lämpchen verbaut sind, desto besser ist die Bildschirmqualität.

Ein Touchscreen ist nicht gleich Touchscreen

Auch wenn sie auf den ersten Blick alle gleich aussehen mögen, gibt es einige Unterschiede zwischen verschiedenen Touchscreens. Displays, die in der Lage sind, mehrere Eingaben gleichzeitig zu interpretieren, fallen in die Kategorie Multitouch, auch Multi-Touch genannt. Dank dieser Eigenschaft lassen sich viele Touchscreens nicht nur mit einem Finger, sondern mit mehreren steuern. Dadurch kannst Du beispielsweise Fotos und Straßenkarten heranzoomen, Webseiten entlang scrollen und Bildschirm-Objekte drehen. Die Technik findet auch in Notebooks ohne Touchscreen Verwendung. Unter der eigentlichen Tastatur befindet sich ein Touchpad, mit dem Du die Maus steuern und ebenfalls Multitouch-Bewegungen ausführen kannst.

Einige berührungssensible Monitore sind sogenannte kapazitive Touchscreens, andere tragen den Namen resistive Touchscreens. Der Unterschied besteht in der Art, wie Anwendungen aufgerufen werden. Resistive Bildschirme reagieren auf Druck. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob Du zur Bedienung Deinen Finger, einen Stift oder einen anderen Gegenstand verwendest.

Einen kapazitiven Touchscreen musst Du lediglich berühren. Wie viel Druck Du mit der Berührung ausübst, spielt keine Rolle. Auf der Glasplatte des Bildschirms klebt eine durchsichtige, leitende Spezialfolie. Sobald Du sie mit einem leitenden Objekt berührst, das kann ein Finger oder auch ein spezieller Stift sein, reagiert der Bildschirm.

Welche Anschlüse benötigt ein Touchscreen?

Anders als einen Computer-Monitor musst Du einen Smartphone- oder Notebook-Touchscreen nicht per Kabel an das Gerät anschließen, denn ein Touchscreen ist nicht unbedingt ein eigenständiger Bildschirm, sondern vielmehr die Bezeichnung für eine Art von Monitor. Für PCs kommen heutzutage vor allem DVI- und HDMI-Anschlüsse zum Einsatz. Die meisten Laptops verfügen über einen HDMI-Ausgang, den Du zum Beispiel für einen zweiten Bildschirm oder einen Beamer verwenden kannst.

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