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Rufnummermitnahme - Endlich einfach!

Du willst Deine Handynummer mitnehmen zu einem neuen Anbieter? Können wir gut verstehen - und es ist Dein gutes Recht. Denn mittlerweile sind Mobilfunkanbieter verpflichtet, Dir Deine Rufnummer auf Antrag bereitzustellen. Alles was Du dafür benötigst, ist ein vollständiger und fristgerechter Antrag auf Rufnummernportierung - Und den bekommst Du hier! Wir haben die passenden Vorlagen für Deinen Antrag auf Rufnummernmitnahme. Einfach kostenlos herunterladen, ausfüllen und per Einschreiben an Deinen bisherigen Anbieter schicken. Ganz einfach!

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Alle Infos zu Kosten & Bearbeitungszeit:

Kosten: Für den Vorgang der Rufnummernmitnahme darf Dir Dein Anbieter eine einmalige Gebühr von bis zu 30,72 Euro in Rechnung stellen. Diese Obergrenze wurde von der BNetzA - Bundesnetzagentur - festgelegt. In einigen Fällen erstattet Dir Dein neuer Anbeiter diese Gebühr anteilig oder sogar vollständig.

Bearbeitungszeit: Du solltest für die Rufnummermitnahme eine gewissen Bearbeitungszeit einplanen. Rechne mit ein bis zwei Wochen ab dem Tag, an dem Du das Formular abschickst. Auch der Zeitraum bis zur Vertragsgenehmigung durch Deinen neuen Mobilfunkanbieter könnte sich dadurch um einige Tage verzögern.

Rufnummernmitnahme: Wählscheibe

Rufnummer mitnehmen: Vor Ablauf des Handyvertrags

Du kannst Deinen Anbieter jederzeit wechseln. Geschieht dies allerdings vor Ablauf der Vertragslaufzeit, bleibt Dein alter Handyvertrag weiterhin gültig und zu zahlst möglicherweise doppelt. Solltest Du Dich dennoch dafür entscheiden, beachte folgende Punkte:

  • Alle Unterlagen sind korrekt auszufüllen.
  • Persönliche Daten müssen beim alten neuen Anbieter identisch sein.
  • Der neue Mobilfunk-Anbieter ist mit der Rufnummernportierung zu beauftragen – ob direkt beim oder im Anschluss an den Bestellvorgang.

Rufnummer mitnehmen: Nach Vertragskündigung

Dein Antrag auf Rufnummernmitnahme sollte spätestens am letzten Tag der Vertragslaufzeit beim alten Anbieter eingehen. Ansonsten kann es passieren, dass er die Nummer nicht portiert. In der Regel sind die Provider jedoch kulant und gewähren die Portierung auch noch nach Vertragsende. Darüber hinaus gilt auch hier:

  • Den neuen Mobilfunk-Anbieter mit der Rufnummernmitnahme beauftragen.
  • Antragsformular sorgfältig ausfüllen.
  • Darauf achten, dass alle hinterlegten Daten korrekt sind.

Prepaid-Rufnummernmitnahme: Das solltest Du wissen

Besitzt Du keinen Handyvertrag, sondern eine Prepaid-Karte von Vodafone, Blau, Congstar, Aldi-Talk, O2, winSIM oder einem anderen Anbieter, ist eine Portierung ebenfalls kein Problem und funktioniert genauso wie eine Rufnummernmitnahme bei einem Handyvertrag: Du kannst Deine Nummer entweder nach Vertragsende mitnehmen oder bereits davor. Wenn Du genau wissen willst, wie Du jeweils vorgehen musst, folge einfach unserer Anleitung.
Kosten können bei einer Prepaid-Rufnummernmitnahme ebenfalls entstehen (max. 30,72 Euro), die von den meisten Anbietern direkt vom Prepaid-Guthaben abgezogen wird. Denke also daran, dass ausreichend Restguthaben auf Deiner Karte vorhanden ist. Ist zu wenig Geld auf Deiner Karte, wird der Antrag auf eine Mitnahme der Nummer im Regelfall abgelehnt. Das Restguthaben muss der Anbieter Dir auszahlen.

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Rufnummernmitnahme: Die Rechtslage

Seit dem 1. November 2002 sind Telekommunikationsanbieter verpflichtet, Ihren Kunden die Rufnummernmitnahme in einen neuen Handyvertrag bei einem anderen Anbieter zu ermöglichen. Das Verfahren der Rufnummernportierung, „Mobile Number Portability“ (MNP) genannt, soll einen reibungslosen Ablauf garantieren. Grundlage dieses Verfahrens ist das lebenslange Nutzungsrecht eines Nutzers an seiner Rufnummer – ein Prinzip, das die Bundesnetzagentur allen Vertragsinhabern zugesprochen hat.

Dieses Nutzungsrecht umfasst auch Vorwahl und Mailbox eines Nutzers und ist übrigens auch die Ursache dafür, dass der Netzanbieter eines Gesprächspartners nicht mehr an seiner Vorwahl erkennbar ist.

Seit 2012 sind die Telekommunikationsanbieter außerdem verpflichtet, die Mitnahme Deiner Rufnummer, bzw. die MNP auch vor Ablauf eines bestehenden Vertrags zu ermöglichen (sog. vorzeitige Portierung). Du kannst also prinzipiell jederzeit die passende LTE- oder Allnet-Flat herauspicken, einen neuen Handyvertrag abschließen und Deine alte Nummer mitnehmen. Dabei gilt aber auch, dass Dein alter Vertrag dennoch weiterläuft, sofern Du ihn nicht kündigst. Ist das der Fall, stellt Dein alter Anbieter Dir für Deinen Vertrag eine neue Nummer zur Verfügung.

Wichtig ist in allen Fällen die Einhaltung der notwendigen Fristen! Dein Antrag auf Rufnummernmitnahme, die sog. Portierungserklärung, muss spätestens 30 Tage nach Ende Deines Altvertrages bei Deinem neuen Anbieter vorliegen. Darum lieber zeitnah den Handyvertrag kündigen und die Portierungserklärung abgeben!